Antifaschistischer Stadtrundgang

Zerschlagung und Verfolgung der Gewerkschaften durch den deutschen Faschismus – Eine Spurensuche in Darmstadt.
Massenkundgebungen, ein Fackelzug durch Berlin, der brennende Reichstag, Hakenkreuzfahnen. Später dann Reichsparteitage in Nürnberg, Goebbels‘ „Sportpalast-Rede“ in Berlin. Dies sind typische Bilder, die einem in den Sinn kommen, wenn man an die NS-Diktatur 1933–1945 denkt. Aber wie sah es damals in Darmstadt aus? Wie vollzog sich die „Machtübernahme“ der Nazis in der damaligen Hauptstadt des „Volksstaates Hessen“? Wer waren die Protagonisten, wer leistete Widerstand? Welche Möglichkeiten sahen bzw. hatten die Gewerkschaften? Ausgehend von frühen Warnungen vor einer faschistischen Machteroberung und Versuchen dem NS-Terror zu begegnen, erinnert der Rundgang der Darmstädter Geschichtswerkstatt an Personen, vor allem Gewerkschaftlern, die sich nicht in die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“ einfügten oder sich dem NS-Herrschaftssystem, der NS-Ideologie und Menschenverachtung entgegenstellten; sprich auf lokaler Ebene aktiv Widerstand leisteten. Die Systematisierung des Terrors im NS-Regimes, aber auch individuelle Täterschaft sowie die gesamtgesellschaftlichen Konsequenzen des deutschen Faschismus werden damit vor Ort, in Darmstadt, sichtbar.
Treffpunkt: Vor dem alten Gewerkschaftshaus (Rheinstraße 50)

Sonntag, 15.06.2025
11:00 Uhr – Eintritt frei.

Location:

Darmstadt (Innenstadt)
Stadtzentrum
64283 Darmstadt
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Veranstalter:

Verdi / DA Geschichtswerkstatt