Mit 21 Jahren gehörte er 1899 zu den Jüngsten im „Club der jungen Wilden“,?die Großherzog Ernst Ludwig in seine frisch gegründete Darmstädter Künstlerkolonie berief: Patriz Huber. Neben Peter Behrens sollte er zum „Shooting-Star“ der spektakulären 1. Ausstellung von 1901 werden, die vor genau 125 Jahren am 15. Mai ihre Pforten öffnete. Für die Mathildenhöhe entwarf Huber Schmuck und Gebrauchskunst,?überzeugte besonders aber als Möbelgestalter und Innenarchitekt. Er gilt nicht wenigen als ein Künstler, der das Potential hatte, ein zweiter „Henry van de Velde“ zu werden. Doch es sollte ihm nicht vergönnt sein. Am 20. September 1902 nahm er sich mit nur 24 Jahren in Berlin das Leben: Opfer einer Tragödie, die mit seinem Selbstmord erst ihren Anfang nahm.
Das junge Ausnahmetalent, sein erschütterndes Ende sowie das Nachbeben in Darmstadt wie in den überregionalen Medien stehen im Mittelpunkt eines Vortrags von Petra Wochnik. Die Vorsitzende der Freunde der Mathildenhöhe zeichnet dabei ein facettenreiches Portrait eines Menschen, der für die Künstlerkolonie Darmstadt eine besondere Rolle spielte.
Vortrag: 125 Jahre Künstlerkolonie Darmstadt
