Film: Zur Tradierung extremen Traumas

Am Beispiel der Videoaufzeichnung einer Begegnung mit dem aus Lodz stammenden Auschwitz-Überlebenden Abraham L. sollen insbesondere nonverbale Aspekte der transgenerationalen Tradierung extremen Traumas herausgestellt werden. Die Aufnahme entstand in einem Forschungsprojekt vor dem Hintergrund der Empörung von Herrn L. über die Publikation des Grass-Gedichts „Was gesagt werden muss“ im Jahr 2012. Hier wird deutlich, wie kultur- und gesellschaftspolitische Ereignisse im postnationalsozialistischen Deutschland Verfolgungserfahrungen reaktualisieren.

Sonntag, 27.10.2024
17:00 Uhr – Eintritt frei.

Location:

Deutsches Polen-Institut
im Residenzschloss (Marktplatz 15)
64283 Darmstadt
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Veranstalter:

Deutsches Polen-Institut